Heilpflanze des Monats
Im Winter fallen immergrüne Pflanzen besonders ins Auge. Der Efeu verdient hier doppelte Beachtung...
Der Efeu - Hedera helix
Der immergrüne Efeu ist wegen seiner Sortenvielfalt auch bei Gärtnern eine beliebte Kletterpflanze. Er eignet sich sehr gut zum Begrünen von Fassaden ohne dem Mauerwerk Schaden zuzufügen oder als Bodendecker. Erst nach acht bis zehn Jahren beginnt der Efeu zu blühen und ist somit im Herbst eine wichtige Nektarquelle für Bienen.
Bereits im Altertum wurde der Efeu als Heilpflanze geschätzt und galt als immergrünes, nach oben strebendes und sich an die Unterlage anschmiegendes Gewächs als Sinnbild der Unsterblichkeit und Treue. Im alten Ägypten war der Efeu Osiris geweiht, im antiken Griechenland dem Weingott Dionysos.
Woher kommt der Name?
Der lateinische Name Hedera leitet sich vom griechischen Wort hedra = das Sitzen ab und bezieht sich auf die Haftwurzeln des Efeus. Das Wort helix kommt von helissein = winden, herumdrehen und drückt seine Wuchsform aus.
Wo kann der Efeu helfen?
Ethanolisch-wässrige Auszüge aus Efeublättern haben sich zur Behandlung von Infektionen der oberen und/oder unteren Atemwege wegen ihrer schleimlösenden und Auswurf fördernden Eigenschaften bewährt. Die krampflösende Wirkung solcher Extrakte auf die Bronchien lindert quälenden Husten, der häufig als Folge von entzündlichen Vorgängen in Zusammenhang mit Infektionen der unteren Atemwege auftritt. Teezubereitungen aus Efeublättern besitzen nur einen Bruchteil der Wirksamkeit und werden daher nicht empfohlen.
Da sich Präparate aus Efeublättern durch eine hohe Verträglichkeit auszeichnen werden sie vor allem in der Kinderheilkunde verwendet.
Worauf ist unbedingt zu achten?
Selbstverständlich sollten gerade bei Atemwegserkrankungen im Kindesalter frühzeitig ein Arzt zu Rate gezogen werden, da sich solche Beschwerden u. U. sehr schnell verschlechtern können.
Auch wenn Efeupräparate auch sehr gut vertragen werden, so gibt es bei einer Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit nur wenig Erfahrungen. Schwangere und Stillende sollten daher nur nach Rücksprache mit dem Arzt solche Arzneimittel anwenden.
Frische Efeublätter und der Saft können schwere Hautausschläge verursachen!
Efeublätter und –früchte sind bei Verzehr giftig!
Bild: meXXart pohl & veith GbR
Quelle: www.heilpflanzen-suchmaschine.de
© Mit freundlicher Genehmigung von HEXAL AG



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